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	<title>Sur la derniÃ¨re page du chapitre...</title>
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	<description>Christin schreibt aus Leipzig</description>
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		<title>Ausflugsziel: Das Palmenhaus in Zielona GÃ³ra</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 20:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich bei meinen Eltern bin und sie auch Zeit habe, mag ich AusflÃ¼ge nach Polen ziemlich gern. Auch wenn die wenigsten von euch aus der NÃ¤he des &#8220;Ostblocks&#8221; kommen, wollte ich von unserem heutigem Ausflugsziel berichten, vielleicht verschlÃ¤gt es auch ja mal in die Gegend.
Das Palmenhaus (Palmiarnia) ist (unter anderem) ein Restaurant in Zielona [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich bei meinen Eltern bin und sie auch Zeit habe, mag ich AusflÃ¼ge nach Polen ziemlich gern. Auch wenn die wenigsten von euch aus der NÃ¤he des &#8220;Ostblocks&#8221; kommen, wollte ich von unserem heutigem Ausflugsziel berichten, vielleicht verschlÃ¤gt es auch ja mal in die Gegend.</p>
<p>Das Palmenhaus (<a href="http://www.zielona-gora.pl/PL/436/887/Palmiarnia/" target="_blank">Palmiarnia</a>) ist (unter anderem) ein Restaurant in Zielona GÃ³ra. Ein groÃŸer Glaskasten auf einem WeinhÃ¼gel &#8211; absolut nicht zu verfehlen!</p>
<p>Das Klima im Haus ist zwar palmengerecht, aber absolut nicht so unangenehm wie in den Tropenhallen, die man so aus Zoos kennt. Die PlÃ¤tze des Restaurants befinden sich im Erdgeschoss, wo man unter Palmen sitzt.</p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/palm1.jpg" alt="Palmenhaus 1" title="Palmenhaus 1" width="480" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-495" /></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/palm2.jpg" alt="palm2" title="palm2" width="480" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-496" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ErfahrungsgemÃ¤ÃŸ sind Essen in Polen sehr lecker und sehr, sehr mÃ¤chtig. Ich hatte Penne in Erdnusssauce gewÃ¤hlt und hÃ¤tte als Dessert liebend gern noch sÃ¼ÃŸe Birnenmousse mit Zitronensorbet gehabt &#8211; aber nach dem Hauptgang war absolut kein Platz mehr!</p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/palm3.jpg" alt="Cocktail" title="Cocktail" width="480" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-497" /></p>
<p align="center"><em>Man gÃ¶nnt sich ja sonst nichts &#8211; alkoholfreier Cocktail zum Mittag.</em></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/palm4.jpg" alt="Essen" title="Essen" width="480" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-498" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hatte Weintrauben auf meinem Essen. Ãœberhaupt gab es sehr viele &#8220;exotische&#8221; Gerichte mit Obst, aber auch bodenstÃ¤ndige, klassische KÃ¼che.</p>
<p>FÃ¼r drei Hauptgerichte, drei GetrÃ¤nke und einen Kaffe haben wir insgesamt 121PLN gezahlt &#8211; das macht je nach Wechselkurs etwa 30â‚¬.</p>
<p>Und was kann man in Zielona GÃ³ra noch machen?<br />
Shoppen gehen. Die Stadt hat mehrere groÃŸe Einkaufszentren, direkt neben dem Palmenhaus liegt der Focus Park. An die Mode- und Schmink-MÃ¤dchen: Es gibt dort unter anderem auch eine Inglot-Filiale.<br />
Die Stadt hat auch mehrere Museen. Ganz Spontane kÃ¶nnen sich auch erst vor Ort einen Prospekt schnappen und spontan entscheiden, was er sich ansehen mÃ¶chte.</p>
<p>Es war auf jeden Fall nicht mein letzter Besuch dort!</p>
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		<title>Von Buchstaben und Buchstabinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 08:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass ich hier wirklich in die Tiefen meines Studiums gehe, ist wirklich selten. Aber das ist jetzt etwas, das mich seit sechs Semestern aufbringt und wozu ich gern auch andere Meinungen hÃ¶ren wÃ¼rde.
Seit der EinfÃ¼hrung in die romanistische Sprachwissenschaft ist es da: Geschlechtergerchtes Schreiben. Und seit Oktober 2008 nervt es mich.
Geschlechtergerchtes Schreiben ist hÃ¤sslich.
SÃ¤mtliche Binnenvarianten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich hier wirklich in die Tiefen meines Studiums gehe, ist wirklich selten. Aber das ist jetzt etwas, das mich seit sechs Semestern aufbringt und wozu ich gern auch andere Meinungen hÃ¶ren wÃ¼rde.</p>
<p>Seit der EinfÃ¼hrung in die romanistische Sprachwissenschaft ist es da: Geschlechtergerchtes Schreiben. Und seit Oktober 2008 nervt es mich.</p>
<p>Geschlechtergerchtes Schreiben ist hÃ¤sslich.<br />
SÃ¤mtliche Binnenvarianten sind unschÃ¶n. &#8220;LiebeR Christin&#8221; stand schon in der 9. Klasse auf der Einladung zur Kreis-Matheolympiade &#8211; ich bin Ã¼brigens der festen Ãœberzeugung, dass man Serienbriefe aus Datenbanken auch ohne Binnenschreibweise generieren kann. &#8220;&#8230; die SchÃ¼lerInnen&#8221; &#8211; dieser GroÃŸbuchstabe im Wort macht es kaputt.<br />
Binnenvarianten sind nicht immer mÃ¶glich: &#8220;Das Selbstkonzept des SchÃ¼lers&#8221; &#8211; macht da mal eine Binnenvariante draus.<br />
Dann gibt es noch die MÃ¶glichkeit, 100 Klammern und SchrÃ¤gstriche in den Satz einzubauen, damit am Ende niemand mehr durchblickt.</p>
<p>Es ist zwar Ã¤sthetischer, aber auf keinen Fall &#8220;gerechter&#8221;, beide Formen nebeneinander auszuschreiben. Man einige sich fÃ¼r den gesamten Text bitte auf eine Reihenfolge. Eins der beiden Geschlechter muss also als zweites genannt werden &#8211; 50% der BevÃ¶lkerung dÃ¼rfen sich dann also diskriminiert fÃ¼hlen.<br />
(Das kleine WÃ¶rtchen &#8220;man&#8221; ist Ã¼brigens auch diskriminierend.)</p>
<p>Der Witz bei der Sache ist ja aber: Solche kleinen Ungerechtigkeiten sind in unserer Sprache angelegt.<br />
WorÃ¼ber sich die meisten Feministinnen ereifern &#8211; Â und dieses Beispiel kommt in einem ausreichend langen GesprÃ¤ch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: &#8220;der Jugen und sein Hund &#8211; das MÃ¤dchen und sein Hase&#8221; Erst bekommen weibliche Kinder ein neutrales Wort zugeschoben und dann dÃ¼rfen sie auch nicht die weiblichen Possesivpronomen benutzen. Sprachgeschichtlich ist das natÃ¼rlich kurz abgerissen: &#8220;MÃ¤dchen&#8221; ist die Verniedlichung bzw. Verkleinerung von &#8220;Magd&#8221;, sÃ¤mtliche Diminutive stehen im Deutschen im Neutrum. Und nein, es ist nicht wahnsinnig, wahnsinnig, wahnsinnig ungerecht von der Sprachgeschichte, dass weibliche Kinder mit der Verkleinerungsform einer niederen Bediensteten bezeichnet werden &#8211; &#8220;Frau&#8221; (bzw. vrouwe) war im Mittelalter Â ausschlieÃŸlich dem Adel vorbehalten, da gleicht es sich ja irgendwie wieder aus.<br />
Was ich in dieser Debatte jedoch noch nie gehÃ¶rt habe: Das Kalb &#8211; Die KÃ¤lber. Das Buch &#8211; Die BÃ¼cher. Der Mann &#8211; Die MÃ¤nner. Merkt ihr was? Ausgerechnet das &#8220;mÃ¤nnlichste&#8221; Wort der deutschen Sprache hat ein neutrales Deklinationsmuster angenommen. Aber klar, wÃ¼rde ein Mann das in einer Debatte Ã¼ber geschlechtergerechte Sprache anbringen, stÃ¼nde er als Macho da. Der vermeintlich StÃ¤rkere darf sich nie verteidigen.</p>
<p>Geschlechterunterschiede lassen sich in Texten kaum elegant lÃ¶sen. Â Deswegen verstehe ich nicht, warum man sich so verbissen gegen das generische Maskulinum wehrt. Entscheidend ist bei Sprache doch nicht nur, was exakt gesagt wird, sondern wie es aufgefasst wird.</p>
<p>&#8220;WeiÃŸt du, wie spÃ¤t es ist??&#8221; &#8211; Auf die Frage antwortet fast jeder mit der Uhrzeit &#8211; kaum jemand antwortet mit Ja oder Nein, obwohl wortwÃ¶rtlich ja eigentlich danach gefragt war. Man weiÃŸ, was der andere mÃ¶chte. Und genauso weiÃŸ man doch bei der Aussage, dass die SchÃ¼ler immer unruhiger werden, dass damit die gesamte SchÃ¼lerschaft gemeint ist und nicht nur dezidiert die Jungen!?</p>
<p>Vor allem aber fÃ¼hle ich mich als Frau durch die ewige DoppeltaufzÃ¤hlung auch nicht besser. Schon gar nicht, wenn ich beim Schreiben dazu gezwungen werde. Ich finde, dass auch das eine Art von Bevormundung ist. Jetzt unterdrÃ¼cken mich zwar keine MÃ¤nner mehr, aber andere Frauen mit ihrer Meinung, wie die Welt sein sollte&#8230; Leichter macht das die Situation wirklich nicht!</p>
<p>Daher die allgemeine Frage: <em>Genereisches Maskulinum. Pro, Kontra, wieso, weshalb, warum? Wie sieht ihr das? Wie handhabt ihr es in Texten?</em></p>
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		<title>Neulich, in der Kletterhalle&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 18:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[Wandgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ã„rgernisse]]></category>
		<category><![CDATA[klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich zur Zeit nichts anderes mache als klettern und Unikram und gerade zu faul bin, Bilder von Buchcovern rauszusuchen&#8230; Ja, irgendwann werde ich auch wieder andere Themen anschneiden.
Kennt ihr diese Tage, an denen nichts so richtig klappen mÃ¶chte?
In der Kletterhalle war es heute krachend voll. Gut, es ist Samstag &#8211; aber an anderen Samstagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich zur Zeit nichts anderes mache als klettern und Unikram <span style="text-decoration: line-through;">und gerade zu faul bin, Bilder von Buchcovern rauszusuchen</span>&#8230; Ja, irgendwann werde ich auch wieder andere Themen anschneiden.</p>
<p>Kennt ihr diese Tage, an denen nichts so richtig klappen mÃ¶chte?<br />
In der Kletterhalle war es heute krachend voll. Gut, es ist Samstag &#8211; aber an anderen Samstagen war es nicht <strong>so</strong> voll. Dem entsprechend war es auch etwas lauter als mir beim Klettern lieb ist.<br />
Beim Warmbouldern verabschiedete sich der Tape-Verband, der eigentlich die kleine Schnittwunde an meiner HandflÃ¤che schÃ¼tzen sollte.<br />
Die ersten zwei ZÃ¼ge meiner einen Ziel-Route klappten fabelhaft &#8211; nach dem dritten Zug landete ich auf den Matten, weil der Griff locker war. Und leider war es so einer, den man nicht irgendwie geschickt umgehen kann, die Route war damit nicht mehr steigbar.<br />
Wechsel in den anderen Boulderraum. Die Routen lassen sich zwar steigen, die Tagesform ist aber absolut grottig und ich krampfe eigentlich nur an der Wand entlang. Es ist Ã¼brigens auch dort unglaublich voll, laut und stickig.<br />
Kurzer Blick in den dritten Boulderberich: Ebenfalls Ã¼berfÃ¼llt.<br />
ZurÃ¼ck in Boulderraum 1, Rantasten ans Krafttraining am Fingerboard. Beidarmiges Blockieren &#8211; klappt nicht, zu schwach. Exzentrisches Krafttraining &#8211; klappt nicht im erwÃ¼nschten Umfang, zu schwach. KlimmzÃ¼ge im SchrÃ¤gliegehang &#8211; denkt euch euren Teil.<br />
Umkleidekabine. Irgendwelche MÃ¤dels lassen die TÃ¼r sperrangelweit offen stehen (Anmerkung: MÃ¤nner mÃ¼ssen zwangsweise an der Damenumkleide vorbei, wenn sie sich umziehen wollen &#8211; und ich stand in dem Moment nur in HÃ¶schen und T-Shirt da), auf meinen Hinweis &#8220;TÃ¼ren kann man Ã¼brigens auch schlieÃŸen.&#8221; hin werde ich angebitcht.</p>
<p>Falls ihr dachtet, dass mir der Tag bis dahin nicht irgendwie schon den Rest gegeben hÃ¤tte:<br />
Beim Verlassen der Halle steht mir ein Typ im weiÃŸ-rosa HÃ¤schenkostÃ¼m -<em> laut riesigem Namensschild hieÃŸ er Ronny </em>- mit einer Schere in der Hand gegenÃ¼ber und sagt mir, ich mÃ¼sse keine Angst haben, er sammle nur Etiketten von DamenunterwÃ¤sche.</p>
<p>Ich werde nun schon allein aus folgendem Grund nicht heiraten: Ich mÃ¶chte nicht, dass mein potentiell AuserwÃ¤hlter von seinen Freunden bei seinem Juggesellenabschied ebenfalls gezwungen wird, ein weiÃŸ-rosa HÃ¤schenkostÃ¼m zu tragen.</p>
<p><strong>Und ihr so?</strong> Was war euer surrealstes Erlebnis der letzten Wochen?</p>
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		<title>3 Monate Kletterkurs &#8211; Die Bilanz</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 14:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[klettern]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Chalkball ist kein Ball mehr, vor 15 Klettersessions war er noch prall gefÃ¼llt.
Die Entdeckung von Creme-Deodorant reduzierte den Einsatz des Magnesias zwar tatsÃ¤chlich drastisch, bei so verdammt schwitzigen und rutschigen HÃ¤nden wie meinen lÃ¤sst sich aber leider nicht sehr viel anderes machen als chalken, chalken und noch ein paar Mal Ã¶fter chalken.
&#160;

Das Innenmaterial des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/chalkball.jpg" alt="Chalkball" title="Chalkball" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-483" /></p>
<p>Der Chalkball ist kein Ball mehr, vor 15 Klettersessions war er noch prall gefÃ¼llt.<br />
Die Entdeckung von Creme-Deodorant reduzierte den Einsatz des Magnesias zwar tatsÃ¤chlich drastisch, bei so verdammt schwitzigen und rutschigen HÃ¤nden wie meinen lÃ¤sst sich aber leider nicht sehr viel anderes machen als chalken, chalken und noch ein paar Mal Ã¶fter chalken.<br />
<br />&nbsp;</p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/chalkbag1.jpg" alt="Chalkbag von oben" title="Chalkbag von oben" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-482" /></p>
<p>Das Innenmaterial des Chalkbags ist nicht mehr ganz so schÃ¶n.<br />
<br />&nbsp;</p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/chalbag2.jpg" alt="Chalkbag, AuÃŸenansicht" title="Chalkbag, AuÃŸenansicht" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-481" /></p>
<p>Ein absolutes MÃ¤dchen-Chalkbag Ã¼brigens. NatÃ¼rlich passend zur restlichen AusrÃ¼stung (orange Schuhe, Sitzgurt mit orangen NÃ¤hten und meist ein pinkes Oberteil). Man wird in Outdoor-LÃ¤den Ã¼brigens durchaus komisch angesehen, wenn man auf die Frage, welche Kriterien ein Gegenstand erfÃ¼llen sollte, mit &#8220;Es sollte pink oder orange sein&#8230;&#8221; antwortet. Aber das ist okay, auch unser Kletterinstruktor hatte sich irgendwann daran gewÃ¶hnt, dass ich am liebsten das ATC mit dem pinken Karabiner hatte.</p>
<p>Nicht auf den Bildern: Die unzÃ¤hligen blauen Flecken, an Knien und Schienbeinen. Die Siegergeste, wenn man sich eine Strecke hart erarbeitet hat und wieder auf dem Boden steht.</p>
<p>Mein grÃ¶ÃŸter Anreiz beim Klettern bringt nach wie vor die meisten anderen Kletterer zum KopfschÃ¼tteln: Ich finde sehr viele Griffe optisch total ansprechend und mÃ¶chte sie darum anfassen &#8211; folglich muss ich lernen, auch schwerere Routen zu meistern.<br />
Mein persÃ¶nlicher Rekord beim Schwierigkeitsgrad war bisher eine 5+ (UIAA), mein Ehrgeiz, stetig besser zu werden, ist aber ungebremst.</p>
<p>Der nÃ¤chste Chalkball wird also ganz sicher gekauft und vielleicht entwickle ich ja &#8211; typisch MÃ¤dchen &#8211; einen Taschentick und kaufe mir noch mehr pinke Chalkbags.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Backe, backe&#8230; veganen Blechkuchen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 10:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[KÃ¼chenzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich groÃŸen Appetit auf Kladdkaka oder saftigen Brownie-Kuchen, also durchforstete ich das Internet und fand dieses Rezept fÃ¼r veganen Schokokuchen.
Ich backe nicht grundsÃ¤tzlich vegan, da ich Eier und Butter aber so gut wie nie und Milchprodukte nur in stark begrenzten Mengen zu Hause habe (und letztere ja auch nicht uneingeschrÃ¤nkt genieÃŸen kann), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte ich groÃŸen Appetit auf <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kladdkaka" target="_blank">Kladdkaka</a> oder saftigen Brownie-Kuchen, also durchforstete ich das Internet und fand <a href="http://www.jungekueche.de/rezepte/kochen/veganer-schokoladenkuchen.html" target="blank">dieses Rezept</a> fÃ¼r veganen Schokokuchen.<br />
Ich backe nicht grundsÃ¤tzlich vegan, da ich Eier und Butter aber so gut wie nie und Milchprodukte nur in stark begrenzten Mengen zu Hause habe (und letztere ja auch nicht uneingeschrÃ¤nkt genieÃŸen kann), ist es fÃ¼r mich bequemer, mit veganen Rezepten zu arbeiten. Weil der Kuchen sehr gefiel und das Rezept so simpel ist, leitete ich daraus einen veganen Grundteig ab.</p>
<p><strong>Ihr braucht:</strong><br />
250g Zucker<br />
280g Mehl<br />
1 PÃ¤ckchen Backpulver<br />
100ml neutrales SpeiseÃ¶l (bei mir ist es RapsÃ¶l)<br />
350ml Wasser</p>
<p><strong>So wird&#8217;s gemacht:</strong><br />
1.) Die trockenen Zutaten in einer SchÃ¼ssel mischen.<br />
2.) Ã–l und Wasser abmessen und unter die trockenen Zutaten geben.<br />
4.) Den Teig in eine Form geben (ich persÃ¶nlich nehme statt eines Backblechs eine kleine Auflaufform, es gehen auch andere flache Formen.)<br />
3.) Den Kuchen bei 160Â°C (Umluft) etwa 50min backen.</p>
<p><strong>So kann man variieren:</strong><br />
- FÃ¼r Schokokuchen einfach 40g Kakaopulver dazugeben.<br />
- Limoncello, Amaretto und andere Klassiker aus der Hausbar eignen sich zum Aromatisieren.<br />
- SchokostÃ¼ckchen, NÃ¼sse und TK-Obst (zum Beispiel Himbeeren und Kirschen) kÃ¶nnen in den Kuchen eingebacken werden.</p>
<p><strong>So kann&#8217;s am Ende aussehen:</strong></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/schokokirschkuchen.jpg" alt="schokokirschkuchen" title="schokokirschkuchen" width="480" height="482" class="alignnone size-full wp-image-475" /></p>
<p align="center"><em><strong>Schokokuchen mit Kirschen.</strong><br />
(Ja, die kleine Christin hat neulich eine fancy App fÃ¼r Bild-Effekte im Android-Market gefunden.</em>)</p>
<p>Der Kuchen wird wirklich sehr saftig und weich (was ich mir ja auch so gewÃ¼nscht habe). Ich bin im Moment noch dabei, etwas mit Temperatur und Backzeit zu experimentieren. Wenn ihr TK-Obst einbackt, wird der Kuchen um das Obst herum ziemlich teigig. Die HÃ¶he der Backform solltet ihr groÃŸzÃ¼gig abschÃ¤tzen, da der Kuchen beim Backen stark aufgeht. FÃ¼r verspielte Backformen mit lustigen Details ist der Kuchen eher ungeeignet, weil er sich nicht unbeschadet daraus lÃ¶sen lÃ¤sst.<br />
Wenn ihr euch einfach nur einen saftigen Kuchen ohne viel Zauberei und exotische Zutaten wÃ¼nscht, ist dieser wirklich perfekt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trau dich was!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[damals]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hier zu lesen war, gehÃ¶rte ich in meiner Schulzeit nicht zu den Top-Sportlern. Das ist freundlich ausgedrÃ¼ckt. Ich gehÃ¶rte zu den SchÃ¼lern, die zuletzt in Mannschaften gewÃ¤hlt wurden, dafÃ¼r aber mit als erstes angenÃ¶lt wurden, wenn ein Spiel mal nicht so gut lief.
Wer aufmerksam meine Tweets liest, dÃ¼rfte wissen, dass ich mich nicht meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/?p=409" target="_blank">hier</a> zu lesen war, gehÃ¶rte ich in meiner Schulzeit nicht zu den Top-Sportlern. Das ist freundlich ausgedrÃ¼ckt. Ich gehÃ¶rte zu den SchÃ¼lern, die zuletzt in Mannschaften gewÃ¤hlt wurden, dafÃ¼r aber mit als erstes angenÃ¶lt wurden, wenn ein Spiel mal nicht so gut lief.</p>
<p>Wer aufmerksam meine <a href="http://twitter.com/#!/marril" target="_blank">Tweets</a> liest, dÃ¼rfte wissen, dass ich mich nicht meinem vermeintlichen Schicksal Ã¼berlassen habe und in diesem Semester eine SchlÃ¼sselqualifikation an der sportwissenschaftlichen FakultÃ¤t belegt habe.<br />
Wir haben ein Mal pro Woche eine praktische Ãœbung. Ich gehÃ¶re nicht zu den Schlechtesten im Kurs. Ganz im Gegenteil: Montag probierten wir uns im Kraftausdauertraining aus. Acht MÃ¤dchen. Beim LiegestÃ¼tze-Pyramidentraining wagte sich neben mir nur noch eine weitere Kommilitonin an richtige LiegestÃ¼tze, alle anderen MÃ¤dels fingen direkt mit FrauenliegestÃ¼tzen an.</p>
<p>AuÃŸerdem belege ich in diesem Semester einen Toprope-Kletterkurs.<br />
Heute stand als erstes Sturztraining auf dem Plan: Die Wand hochklettern, sich vom Sicherer Seil ausgeben lassen und dann einfach loslassen. 1 bis 2m Fall, bis man hÃ¤ngt. Wieder an die Wand, wieder hoch, mehr Seil ausgeben lassen, 3 bis 4m Fall.<br />
AnschlieÃŸend war freies Klettern angesagt. Eine Route mit &#8220;Felsvorsprung&#8221;, den es zu Ã¼berwinden galt. Technisch an sich nicht besonders anspruchsvoll, aber solche VorsprÃ¼nge haben es anfangs ziemlich in sich, was den Kraftaufwand angeht: Aus den Beinen hochdrÃ¼cken, nach oben greifen, den Griff knapp verfehlen. Wieder versuchen. Noch mal versuchen. HÃ¤nde chalken, tief durchatmen, wieder hochdrÃ¼cken, greifen, Griff sitzt, weiter nach oben, Griff umsetzen. Irgendwann hat man auch die FÃ¼ÃŸe Ã¼ber der Kante, die SchlÃ¼sselstelle ist geschafft, die Route aber noch nicht ganz bestiegen. Also wieder KrÃ¤fte mobilisieren, weiter steigen, bis man die HÃ¤nde am obersten Griff hat.</p>
<p><strong>Was ich jedem einzelnen, der hier liest, mit auf den Weg geben mÃ¶chte:</strong> Es wird immer wieder Leute geben, die euch vorschreiben mÃ¶chten, was ihr kÃ¶nnt oder nicht. HÃ¶rt nicht auf sie. Geht raus. Traut euch was. Macht das, wofÃ¼r ihr euch interessiert und was ihr fÃ¼r euch richtig findet.</p>
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		<title>Lehramtsstudium: It&#8217;s Showtime!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 19:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstier]]></category>
		<category><![CDATA[FranzÃ¶sisch]]></category>
		<category><![CDATA[SPS]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war mein groÃŸer Tag: Ich durfte &#8220;unsere&#8221; 7. Klasse (also die meiner Praktikumsgruppe) in FranzÃ¶sisch (2. Lernjahr) unterrichten.
Der Vorbereitung kÃ¶nnte ich eventuell mal einen eigenen Eintrag widmen, weil es da zumindest fÃ¼r mich sicherlich in einiger Zukunft interessant wÃ¤re, Unterschiede im Vorgehen zu sehen. Nur so viel: Es war eins der seltenen Wochenenden, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war mein groÃŸer Tag: Ich durfte &#8220;unsere&#8221; 7. Klasse (also die meiner Praktikumsgruppe) in FranzÃ¶sisch (2. Lernjahr) unterrichten.<br />
Der Vorbereitung kÃ¶nnte ich eventuell mal einen eigenen Eintrag widmen, weil es da zumindest fÃ¼r mich sicherlich in einiger Zukunft interessant wÃ¤re, Unterschiede im Vorgehen zu sehen. Nur so viel: Es war eins der seltenen Wochenenden, an denen man ein Lehramtsstudium tatsÃ¤chlich mit &#8220;<em>Ich studiere basteln!&#8221;</em> umschreiben kann.</p>
<p>Den grÃ¶ÃŸten Teil meines Arbeitsmaterials habe ich selbst vorbereitet. Alles wurde bereits gestern Abend ordentlich in einer Mappe abgeheftet, damit heute wirklich alles bereit stehen wÃ¼rde. Die Vorbereitung des Klassenraums verlief so weit auch unproblematisch.<br />
<strong>Stundenklingeln.</strong> Ich schlieÃŸe die TÃ¼r und schaue erwartungsvoll in die Runde. Die Klasse beeindruckt das relativ wenig. Also weise ich freundlich aber bestimmt darauf hin, dass es geklingelt hat und ich gern beginnen mÃ¶chte. Es kehrt Ruhe ein.<br />
Einstieg ins Lehrbuchkapitel <strong><em>&#8220;La cuisine franÃ§aise&#8221;</em></strong> Die SchÃ¼ler haben alle ein kleines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baiser" target="_blank">Baiser</a> bekommen und ich frage danach, wie sie zu dem Teilchen sagen. Eigentlich ist das ein super AufhÃ¤nger fÃ¼r das Thema: Das Wort an sich ist ja franzÃ¶sisch, nur sagen die Franzosen selbst zu dieser Art von GebÃ¤ck <em>meringue &#8211; </em>und man wird in einer franzÃ¶sischen BÃ¤ckerei durchaus irritiert angesehen, wenn man ein Baiser verlangt. Uneigentlich ist niemandem in der Klasse das Wort gelÃ¤ufig und wahrscheinlich ist mein ErklÃ¤rungsversuch, weshalb wir uns mit franzÃ¶sischen Essgewohnheiten und -besonderheiten befassen sollten, damit auch nicht mehr wirklich Ã¼berzeugend.<br />
Starten wir also voller Elan in das eigentliche Programm: Im ersten Teil der Stunde sollen die SchÃ¼ler ganz individuell beim Stationenlernen Wortschatz fÃ¼r sich erarbeiten. Ich erklÃ¤re das Prinzip des Stationenlernens, weise auf die Materialien (Arbeitsblatt fÃ¼r die SchÃ¼ler und Anweisungen an den Stationen) hin, lasse die erste Arbeitsrunde beginnen &#8211; und die SchÃ¼ler basteln Namensschildchen. Nach ca. 3 Minuten habe ich die Klasse dann immerhin so weit, dass sie ihre aktuelle Station bearbeiten. Eigentlich hÃ¤tte ich zu dem Zeitpunkt schon zum ersten Mal wechseln wollen. Das Prinzip des Wechsels wird auch so Ã¼berhaupt nicht verstanden. Kritische Blicke von meiner Praktikumsgruppe, der Fachlehrerin und meiner Betreuerin. <strong>Ja, als Lehrer stirbt man vorn an der Tafel fÃ¼r sich allein.</strong> Ich erklÃ¤re es mehrmals auf FranzÃ¶sisch und Deutsch, erklÃ¤re mein gesamtes pÃ¤dagogisches Konzept &#8211; und endlich tut sich was.<br />
Nach den anfÃ¤nglichen Turbulenzen verlÃ¤uft der Rest der Vokabelarbeit reibungslos. Die SchÃ¼ler bearbeiten eifrig ihre ArbeitsblÃ¤tter und das auch mit einem hohen Grad an SelbstÃ¤ndigkeit.<br />
FÃ¼r den zweiten Teil der Stunde ist Grammatik angesetzt. Der Teilungsartikel soll erarbeitet werden. Ich liege ein ganzes StÃ¼ck hinter meiner zeitlichen Planung. Die SchÃ¼ler arbeiten zwar gut mit, trotzdem verlÃ¤uft der Teil der Stunde nicht so gut, wie ich es gehofft hÃ¤tte. Die Erarbeitungsphase hÃ¤tte ich anders aufziehen sollen, am Ende fehlte massiv Zeit fÃ¼r die Festigung.</p>
<p>In der anschlieÃŸenden Auswertung wurde meine ZurÃ¼ckhaltung wÃ¤hrend des Stationenlernes gelobt. Das ist einfach genau das, worauf es bei der Methode ankommt: Die SchÃ¼ler sollen fÃ¼r sich selbst arbeiten kÃ¶nnen. Das heiÃŸt, dass das gesamte Material so angelegt sein muss, dass das auch wirklich mÃ¶glich ist. Man sitzt eine Weile bei der Vorbereitung, aber ich mag das wirklich. Mein Ideenreichtum und die Stimmigkeit des Konzepts wurden auch gelobt.<br />
Das, was schief gelaufen ist, konnte mit der Gesamtsituation und mangelnder Lehrerfahrung erklÃ¤rt werden. Es ist einfach keine 100% authentische Situation. Die Klasse an sich ist zwar real, aber die Rahmenbedingungen sind ganz andere. Als Fachlehrer kann ich eine Klasse Ã¼ber einen lÃ¤ngeren Zeitraum an bestimmte Methoden und Arbeitsweisen heranfÃ¼hren &#8211; im Praktikum kann ich mit der Wahl meiner Methode GlÃ¼ck haben oder &#8211; wie in meinem Fall &#8211; eher nicht. Im Laufe des Lehrerlebens nimmt auch die NervositÃ¤t ab. Und man lernt, wie eng oder weit man Impulse setzen kann / soll.</p>
<p>Die Stunde sollte uns in erster Linie zum Ausprobieren dienen.<br />
Ich konnte mich vor allem einer Sache vergewissern: Es macht mir unglaublich viel Freude, Materialien zu entwickeln und damit relativ freies, spielerisches Lernen zu ermÃ¶glichen. Lehrerzentrierter Unterricht (aka Frontalunterricht) liegt mir weniger, da ich aber auch die Vorteile dieser Methode kenne, werde ich mich da nÃ¤chstes Jahr bemÃ¼hen, wenn ich im Fach Deutsch ins Praktikum darf.</p>
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		<title>Deutschland, deine Bildung&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 18:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[L-eben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der ersten PISA-Studie wird mehr oder weniger regelmÃ¤ÃŸig an der deutschen Bildungspolitik rumgeningelt und betont, man solle sich doch mal ein Beispiel an den fÃ¼hrenden LÃ¤ndern nehmen. WÃ¤hrend Schweden nur die Jahrgangsbesten ins Lehramtsstudium lasse, gelte in Deutschland eher &#8220;dumm, dÃ¼mmer, Lehramt&#8221;.
KÃ¶nnte bitte mal jemand AuÃŸenstehendes etwas weiter denken? Guckt euch bitte nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der ersten PISA-Studie wird mehr oder weniger regelmÃ¤ÃŸig an der deutschen Bildungspolitik rumgeningelt und betont, man solle sich doch mal ein Beispiel an den fÃ¼hrenden LÃ¤ndern nehmen. WÃ¤hrend Schweden nur die Jahrgangsbesten ins Lehramtsstudium lasse, gelte in Deutschland eher &#8220;dumm, dÃ¼mmer, Lehramt&#8221;.<br />
KÃ¶nnte bitte mal jemand AuÃŸenstehendes etwas weiter denken? Guckt euch bitte nicht nur an, wer Lehrer wird. Guckt auch mal an, von wem Lehrer ausgebildet werden!</p>
<p><strong>Beispiel 1:</strong> Unsere Seminarleiterin in <em>Fachdidaktik der romanischen Sprachen</em>.<br />
In der ersten Stunde erzÃ¤hlte sie uns, dass sie ja ganze 4 Jahre lang selbst unterrichtet habe. Nach der zweiten Seminareinheit hatten wir sie und ihr Verhalten bereits so weit analysiert, dass uns relativ klar war, warum sie nicht lÃ¤nger selbst unterrichtet hat. An ihrer Sprechweise (Tonfall, Melodie) merkte man recht deutlich, dass sie sich vorn an der Tafel unwohl und unsicher fÃ¼hlte. Sie hatte uns absolut nicht im Griff. Sie hatte keinen richtigen Plan davon, was sie uns wann wie vermitteln mÃ¶chte. Das Seminar hieÃŸ ironischer Weise Ã¼brigens &#8220;EinfÃ¼hrung in die Planung des FranzÃ¶sisch-, Italienisch- und Spanischunterrichts.&#8221;</p>
<p><strong>Beispiel 2:</strong> Unsere Professorin im gleichen Fachbereich.<br />
Wir bekommen die PrÃ¤sentation fÃ¼r die Vorlesung pÃ¤dagogisch mega wertvoll und durchdacht als eine Art LÃ¼ckentext. Es fehlen also regelmÃ¤ÃŸig Informationen auf den Folien, die wir dann ergÃ¤nzen sollen. Dieses Spielchen habe ich schon wÃ¤hrend meiner Schulzeit gehasst. WÃ¤hrend es damals aber nur irgendwelche kleinen SchÃ¼lervortrÃ¤ge waren, die inhaltlich aus dem Lehrbuchtext und Wikipedia bestanden, ist der Vorlesungsstoff klausurrelevant. Die Vorlesung findet am Montagabend statt, die PrÃ¤sentation wird in der Regel am Sonntag gegen 23 Uhr ins Netz gestellt.<br />
Ich war diese Woche nach der Vorlesung bei unserer Professorin, um anzufragen, ob es nicht vielleicht mÃ¶glich wÃ¤re, die PrÃ¤sentation frÃ¼her hochzuladen, weil ich montags meine erste Lehrveranstaltung um 7 habe (sonntags also dem entsprechend frÃ¼h ins Bett muss) und dann die ganze Zeit bis zur Vorlesung ziemlich beschÃ¤ftigt in der Uni verbringe.<br />
Es begann eine Grundsatzdiskussion, die ich hier in ihren Einzelheiten nicht ausfÃ¼hren mÃ¶chte. Nur so viel: Die PrÃ¤si kann natÃ¼rlich nicht irgendwie frÃ¼her online gestellt werden, es besteht auch nicht die MÃ¶glichkeit, in der Vorlesungs-PrÃ¤si erkenntlich zu machen, was ergÃ¤nzt werden muss, das Problem ist ja einfach nur die Tatsache, dass ich total unflexibel bin, weil ich nÃ¤mlich nicht dazu bereit bin, morgens um 6 meinen Computer anzuschalten, um Dinge auszudrucken.</p>
<p>Ja, bei uns arbeiten in der Lehrerbildung Menschen, bei denen man auf einen schulischen Kontext bezogen sagen wÃ¼rde: &#8220;Kannste doch keinem so anbieten.&#8221; Aber mit Studenten kann man&#8217;s ja machen.</p>
<p>Lichtblick: Das Praktikum und unsere Betreuerin. Heute durfte ich meine Stundenplanung vorstellen, ich habe konstruktive Kritik und gute Hinweise bekommen. Das Wochenende verbringe ich also bastelnd. Ich werde mich in Stationenlernen erproben.</p>
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		<title>Friedrich von Schiller: &#8220;Wilhelm Tell&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 13:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Raupensammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlass, nÃ¤mlich wÃ¤hrend meines Schweiz-Aufenthalts, gelesen.
Wer mich nicht so gut kennt: Ja, ich studiere Germanistik. Nein, ich bin kein Goethe- und Schiller-Fangirl. Eher im Gegenteil. Da ich als Deutschlehrerin aber frÃ¼her oder spÃ¤ter mal in die Verlegenheit geraten kÃ¶nnte, Goethe oder Schiller behandeln zu mÃ¼ssen, dachte ich mir, ich kÃ¶nnte ihm ja mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus gegebenem Anlass, nÃ¤mlich wÃ¤hrend meines Schweiz-Aufenthalts, gelesen.<br />
Wer mich nicht so gut kennt: Ja, ich studiere Germanistik. Nein, ich bin kein Goethe- und Schiller-Fangirl. Eher im Gegenteil. Da ich als Deutschlehrerin aber frÃ¼her oder spÃ¤ter mal in die Verlegenheit geraten kÃ¶nnte, Goethe oder Schiller behandeln zu mÃ¼ssen, dachte ich mir, ich kÃ¶nnte ihm ja mal eine Chance geben.</p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/fs_wilhelmtell1.jpg" alt="fs_wilhelmtell" title="fs_wilhelmtell" width="480" height="320" class="alignnone size-full wp-image-456" /></p>
<p align="center">Hamburger Lesehefte Verlag, ca. 100 Seiten</p>
<p><bt>&nbsp;<br />
DafÃ¼r, dass es Schiller ist, fand ich es wirklich gut.</p>
<p>Die Sprache ist relativ verstÃ¤ndlich und der Text liest sich flÃ¼ssig. Unbekannte Begriffe werden in den Hamburger Leseheften im Anhang erklÃ¤rt, im Zweifelsfall kann man aber auch den Schweizer seines Vertrauens fragen. Sehr sÃ¼ÃŸ fand ich es, dass Schiller ganz selten mal versucht hat, ein paar schwiizerdÃ¼tsche Spracheigenheiten zu Ã¼bernehmen &#8211; es ist aber trotzdem durchgÃ¤ngig klassische hochdeutsche Literatursprache.</p>
<p>Zum Inhalt: Der Stoff ist historisch und wurde nicht nur von Schiller adaptiert, mehr kann und will ich dazu nicht sagen. Ich dachte, das Drama wÃ¼rde zur Zeit des Schweizerkriegs spielen, aber irgendwie liegen fast 200 Jahre zwischen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler" target="_blank">Szene in der Hohen Gasse</a> und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenkrieg" target="_blank">Schweizerkrieg</a>. <strong><em>MÃ¶chte mich da jemand aufklÃ¤ren?</em></strong><br />
Vermutlich kam es mir sehr entgegen, dass ich von Geschichte so Ã¼berhaupt gar keine Ahnung habe. Der weltbeste Schweizer hat sein Bestes gegeben, mich mit kleinen Hinweisen darauf zu bringen, wie das Drama wohl enden wird, ist aber klÃ¤glich gescheitert, weil ich auch mit seinen Hinweisen nichts anfangen konnte.<br />
FÃ¼r mich war das Drama also durch und durch spannend und im Handlungsverlauf eher nicht vorhersehbar. Das hat mir sehr gefallen.</p>
<p><strong>Leseempfehlung?</strong> Trotz meiner recht positiven Bilanz: <em>Eher nicht.</em> Wenn man Schiller mag, ist es sicherlich ganz nett. Aber mir hat es vermutlich wirklich nur aus meiner persÃ¶nlichen Laune heraus gefallen. Ich kann jetzt nicht sagen, ob ich es auch dann interessant gefunden hÃ¤tte, wenn mir privat nicht etwas an der Schweiz gelegen wÃ¤re.<br />
GrundsÃ¤tzlich bin ich ja sowieso der Meinung, dass man eher ZeitgenÃ¶ssisches lesen sollte, einfach um ein Zeichen zu setzen: In Deutschland hat sich in den letzten 200 Jahren kulturell und sprachlich was getan. Goethe und Schiller sind Ikonen und Sterne einer vergangenen Epoche und haben damit ihren Platz in den Curricula verdient &#8211; ewige Vorbilder sollten sie meiner Meinung nach aber nicht sein.</p>
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		<title>It&#8217;s Britney, Bitch! Vol 2.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 19:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[KÃ¼chenzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[L-eben]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Christin, was hast du eigentlich deinen GÃ¤sten kredenzt?&#8221;
Der AppÃ©ro:

Ananas-Kokos-Espuma mit Grenadine-Aromadrops. Ganz fancy. Meine Schwester und mein Schwager in spe schenkten mir vor zwei Jahren einen &#8220;Chemiebaukasten&#8221; fÃ¼r Molekular-Cocktails zum Geburtstag, der nun endlich mal eingeweiht wurde. Die Espuma war muy, muy deliciosa, da war ich selbst Ã¼berrascht. Meine Aromadrops wollten von der Konsistenz her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Christin, was hast du eigentlich deinen GÃ¤sten kredenzt?&#8221;</em></p>
<p><strong>Der AppÃ©ro:</strong></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/espuma.jpg" alt="Ananas-Kokos-Espume mit Grenadine-Aromadrops" title="espuma" width="480" height="360" class="size-full wp-image-448" /></p>
<p>Ananas-Kokos-Espuma mit Grenadine-Aromadrops. Ganz fancy. Meine Schwester und mein <em>Schwager in spe</em> schenkten mir vor zwei Jahren einen &#8220;Chemiebaukasten&#8221; fÃ¼r Molekular-Cocktails zum Geburtstag, der nun endlich mal eingeweiht wurde. Die Espuma war <em>muy, muy deliciosa</em>, da war ich selbst Ã¼berrascht. Meine Aromadrops wollten von der Konsistenz her leider nicht so richtig gelingen, in ihrer Beschaffenheit erinnerten sie mich sehr stark an Froschlaich. Aber lecker war&#8217;s.<br />
Und ja, hihi, Glas mit Prinzessin Peach. War ja schlieÃŸlich mein Prinzessinnen-Tag und das Partymotto lautete &#8220;Lasst uns, wir sind sÃ¼ÃŸ!&#8221;</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Die Muffins:</strong></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/erdbeerschokomuffins.jpg" alt="Erdbeer-Schoko-Muffins" title="erdbeerschokomuffins" width="480" height="360" class="size-full wp-image-449" /></p>
<p>Erdbeer-Schoko-Muffins. Nichts besonders Aufregendes. Heller Muffin-Grundteig mit Schokoladen- und ErdbeerstÃ¼ckchen. Vollmilchschokolade rÃ¼ber, Herzchen rauf et voilÃ .</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Der Stargast:</strong></p>
<p align="center"><img src="http://velvet.artflower.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/britney2.jpg" alt="It&#039;s Britney, Bitch!" title="britney2" width="480" height="360" class="size-full wp-image-450" /></p>
<p>Britney â™¥ Dieses Jahr Ã¼brigens selbst gebacken, damit die Torte farblich zum Motto passt.<br />
Von unten nach oben: Mandelteig, Himbeermarmelade, in Himbeersaft aufgeweichte Butterkekse, Vanillepudding, Himbeer-Sahne-FÃ¼llung, Mandelteig, weiÃŸe Schokolade, Prinzessinnen-Deko. Ja, ich backe gern Dinge, die einen schon beim Betrachten 4kg zunehmen lassen.<br />
Torten backen muss ich definitiv noch Ã¼ben. Wie alles andere auch, habe ich die Torte &#8220;from sketch&#8221; gebacken, mir also in der Zusammenstellung frei ausgedacht. Und da stimmte ein bisschen was leider noch nicht &#8211; was aber nur dazu fÃ¼hrte, dass die Torte nach dem Anschneiden nicht mehr ganz so klasse aussah. Geschmeckt hat sie trotzdem.</p>
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