17. Februar 2010 in Arbeitstier

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Hausarbeit, Teil 1

schreibtisch

Das ist keine Unordnung, das ist ein alternatives Ablagesystem. Haufenprinzip und so. Das unter dem Chaos ist mein Schreibtisch.

So sieht mein Schreibtisch aus, wenn ich wirklich mal etwas schaffen muss. Ich könnte aufräumen. Will ich aber nicht. Nach 5min Arbeit würde die Arbeitsfläche wieder genau wie auf dem Foto aussehen. Meistens sitze ich sowieso in der Unibibliothek.

Am Freitag habe ich angefangen, Post-Its mit zentralen Schlagworten an die Dachschräge zu kleben. Wenn mir etwas neues einfällt, klebe ich es dazu. Jeden Abend setze ich mich hin und überlege mir, ob ich zu den Schlagworten etwas schreiben kann, wie sie in Verbindung zu einander stehen, wo ich noch Lücken in meinem Wissen habe, die ich für die Hausarbeit unbedingt füllen muss.

Samstag und Sonntag war ich in der UB, jeweils 4h lesen und aus Büchern herausschreiben. Montag war ich eher unproduktiv. Gestern und heute war ich wieder jeweils 4 oder 5h lesen, markieren und rausschreiben.
Für Zerstreuung und etwas Zeit, um den Kopf auch mal wieder frei zu bekommen oder Gedanken zu ordnen, ist nebenbei auch gesagt: Am Montag Taekwondo, gestern war ich in der Kletterhalle.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, mich in meinem Themengebiet wenigstens einigermaßen gut zurechtzufinden. Ich muss nur noch ein Buch lesen und 3,5 Seiten eines spanischen Vorworts übersetzen, dann ist die Recherche hoffentlich beendet.

Auch wenn einige Texte stellenweise durchaus etwas sehr abstrakt und abgehoben waren, bin ich mit dem Thema glücklich.

Bisher liege ich erstaunlich gut in der Zeit. Normalerweise schiebe ich solche Sachen immer bis 5min vor der Angst heraus, ich bin schon etwas stolz, dass ich dieses Mal so diszipliniert arbeiten kann. Auch wenn das bei Twitter vielleicht etwas anders wirkt.

Katja

Du tust mir ja schon so ‘n bissl leid! Aber dein Schreibtisch könnte auch gut meiner sein. Ich bin eh schon immer der Haufentyp und 1000 Zettel in einem Block-Typ gewesen!